18. Januar 1928 – 03. Februar 2022

Gestorben ist sie am 3. Februar 2022 im Alter von 94 Jahren im Caritas- Senioren Zentrum in Abenberg.
Geboren ist sie am 18. Januar 1928 in Unterbuchfeld Pfarrei Deining und getauft am 18. Januar in der Pfarrkirche zu Deining.
Gefirmt wurde sie am 8. Juni 1940 in der Stadtpfarrkirche zu Neumarkt (Opf). Sie war das zweite Kind von Michael Kirsch und Maria Kirsch geb. Schmidt.
Sie hatte noch zwei Brüder und eine Schwester. Ihr Bruder Johannes ist einige Tage nach Schwester Maria verstorben.
Sr. Maria besuchte sieben Jahre die Volksschule in Siegenhofen und anschließend die Landwirtschaftliche Berufsschule. Nach der Berufsschule war sie 10 Jahre bei Verwandten im Dienst und als ihr Vater verunglückte arbeitete sie am elterlichen Anwesen. Ihre jüngere Schwester, Sr. Anakleta, trat vor ihr in Abenberg ein. Sie starb in Bruck a. d. Leitha/Österreich.
Sr. Maria Kirsch schreibt in ihrem Lebenslauf „…dass sie ihr weiteres leben im Kloster verbringen möchte.”
Am 20. Okt. 1955 ist sie in Abenberg Kloster Marienburg eingetreten.
Am 12. Aug. 1956 wurde sie eingekleidet und am 12. Aug. 1958 legte sie die Erste hl. Profess ab. Am 12. Aug. 1963 machte sie die Ewige Profess.
Nach dem Noviziat war sie aushilfsweise in Schwabach im Infektionskrankenhaus und in Deining tätig. 1959 kam sie nach Pullach und arbeitete dort als Hilfskraft in der häuslichen Krankenpflege.
1975 -76 machte sie eine Ausbildung für Altenpflege in München und konnte sie erfolgreich abschließen. Nach der Umgestaltung der häuslichen Krankenpflege zum Pflegeverein war sie unermüdlich unterwegs, um die Pflegebedürftigen zu versorgen und die Sterben-den zu begleiten. Viele Familien wertschätzen auch heute noch die Arbeit von Sr. Maria.
Wegen Umstrukturierung des Hauses in Pullach, mussten die Schwestern Pullach verlassen, und so kam Sr. Maria am 04. 05. 2001 ins Seniorenzentrum St. Josef nach Abenberg in den Ruhestand. Im sogenannten Ruhestand half sie in der Konvent-Küche mit, bei der Esseneingabe auf den Stationen, bei pflegebedürftigen Heiminsassen. Sie war sehr um-sichtig und hat viele Heimbewohner, die nicht selber zum Gottesdienst oder in die Kirche gehen konnten, mit dem Rollstuhl dort hingebracht.
Sie war eine große Marienverehrerin, verehrte Pater Rupert Meyer sehr, der in München im Bürgersaal seine Grabstätte hat.
Im Laufe der Zeit benötigte sie selbst immer mehr Hilfe und wurde im Oktober 2015 auf eine Pflegestation im Caritas-Senioren Zentrum verlegt. Im Juni 2021 ist sie mit ins neue Seniorenzentrum umgezogen. Sie war sehr glücklich und zufrieden in ihrer neuen Umgebung.
Herr Pfarrer Brand spendete ihr die Krankensalbung.
Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich immer mehr. Sie musste in den letzten Wochen immer wieder einige Tage im Krankenhaus verbringen. Größere medizinische Maß-nahmen wollte sie nicht mehr annehmen.
Besonderer Dank gilt dem Pflegepersonal und Mitschwestern und Pfarrer Brand.
Versehen mit den Sakramenten und in Begleitung der Mitschwestern verstarb sie friedlich am 3. Februar 2022.
Am 08. Februar 2022 wurde sie im Schwesternfriedhof in Abenberg beigesetzt und an-schließend feierten wir das Requiem in der Stillakirche. Bei der Verabschiedung waren auch die Nichten und die Neffen von Sr. Maria Kirsch anwesend.
Verfasst von Sr. Beate Nieberler
