Sr. M. Bruna Stahr Von Der Hl. Mutter Klara

30. März 1929 – 31. März 2022

Sr. Bruna wurde am 30. März 1929 in Kaldorf bei Eichstätt als viertes Kind der Eltern Xaver und Walburga Stahr (geb. Margraf) geboren.

Am 1. April 1929 wurde sie in der Pfarrkirche in Kaldorf auf den Namen Walburga getauft. Gefirmt wurde sie am 30. Mai 1939 im Dom zu Eichstätt.

Von 1935 bis 1943 besuchte sie die Volkschule in Kaldorf und anschließend in Titting die Landwirtschaftliche Berufsschule. Während dieser Zeit arbeitete sie im elterlichen Betrieb.

Am 30. Dezember 1948 trat sie in die Kongregation d. Schwestern v. d. Schmerzhaften Mutter in Abenberg ein. Während ihrer Postulantinnenzeit war sie ein halbes Jahr in Stadelhofen (Oberfranken) im Dienst.

Am 12. Aug. 1949 wurde sie eingekleidet und im zweiten Noviziatsjahr war sie als Hausschwester in Buxheim im dortigen Kindergarten tätig.

1951 legte sie am 12. Aug. die erste hl. Profess ab und 1956 die Ewige Profess.

Als junge Schwester kam sie 1951 im August nach Deining in das St. Josefsheim und war 9 Jahre in der Küche tätig. 1960 wurde sie in das St. Annaheim in Deining versetzt und diente 6 Jahre in diesem ordenseigenen Altenheim.

Ab 1966 arbeitete sie in Schwabach im Infektionskrankenhaus in der Küche und ab 1976 im Altenheim St. Stilla in Heilsbronn.

Nach Auflösung der Schwesterngemeinschaft im Altenheim St. Stilla in Heilsbronn im Jahr 2010 kehrte Sr. Bruna nach Abenberg zurück und lebte bis zu ihrem Heimgang am 31. März 2022 im Schwestern-Wohnheim in Abenberg.

Sr. Bruna hat ihr Alter und ihre Krankheit in Geduld ertragen, Sie war eine große Beterin und liebte die Stille, aber und auch das Leben in der Gemeinschaft. So konnte sie am 30. März noch ihren 93. Geburtstag in der Gemeinschaft feiern.

In der folgenden Nacht ging sie heim zu Gott.

Am 04. April 2022 wurde sie im Schwesternfriedhof beerdigt; danach feierten wir das Requiem in der Stillakirche. Bei der Verabschiedung waren neben den Schwestern auch die Nichten und Neffen von Sr. Bruna Stahr dabei.

Ruhe in Frieden!

Verfasst von Sr. Beate Nieberler