Sr. M. Elmara Sippl vom hl. Erzengel Michael

20. Februar 1928 – 14. Oktober 2023

Sr. M. Elmara wurde am 20. Feb. 1928 in Mittersthal (Oberpfalz) geboren. Sie war das neunte Kind der Landwirtseheleute Josef und Maria Sippl geb. Seitz. Getauft wurde sie am 20. 2. 1928 in der Pfarrkirche in Deining auf den Namen Margareta.

Sr. Elmara ist in Mittersthal mit fünf Geschwistern aufgewachsen, von denen noch drei den Ordensberuf wählten. Sie lebten in anderen Gemeinschaften. Sr. Elmara besuchte die Volksschule in Deining und danach die Berufsschule.

Am 22. April 1946 trat sie in Kongregation der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Abenberg ein und erhielt die Ausbildung als Kindergärtnerin.

Am 12. August 1948 wurde sie eingekleidet und bekam den Namen Sr. M. Elmara.

1950 legte sie die erste hl. Profess ab und nach fünf Jahren – 1955 – die ewige Profess.

Nach dem Noviziat war Sr. Elmara drei Jahre in Burgoberbach als Kindergärtnerin tätig.

1953 wurde sie nach Schwabach versetzt, und als dann im Mai 1957 die Filiale in Altdorf eröffnet wurde begann sie dort im Kindergarten.

Am 18. Februar 1964 wurde sie nach Abenberg versetzt. In Abenberg übernahm sie die Betreuung der Kandidatinnen und von 1965 bis 1983 war sie Novizenmeisterin. Sie hat darunter gelitten, dass ihr dieses Amt ohne jegliche Ausbildung übertragen wurde.

Das 2. Vatikanische Konzil rief die Ordensgemeinschaften zur Erneuerung auf. Sr. M. Elmara wurde in die Kommission berufen, die die Konstitutionen zu überarbeiten hatte. In dieser Zeit war sie oft Monate in USA.

1983 wurde sie nach Eichstätt ins Mutter-Kind-Kurheim versetzt. In dieser Zeit machte sie eine Zusatzausbildung für Kur- und Heimleiterinnen und übernahm ab 1987 die Leitung des Mutter-Kind-Heim Stilla-Kurheimes. Noch lange nach Ihrem Weggehen von Eichstätt stand sie mit den Müttern in liebevoller Verbindung und half ihnen mit Rat und Tat.

Sr. Elmara war sehr humorvoll und liebte die Geselligkeit und das Gemeinschaftsleben. Sie hat mit ihren künstlerischen Fähigkeiten viele Festtage verschönert. Durch Gedichte, Theateraufführungen, Faschingsfeiern u.a.

Mit Geduld hat sie ihr langes Leid ertragen, besonders die letzten Jahre, wo sie ans Bett gefesselt und auf jede Hilfe angewiesen war. Das herzhafte Lachen hatte sie dabei nie verloren.

In den letzten Tagen ging es ihr gesundheitlich immer schlechter und sie ist am Samstag den 14. Okt. 2023 friedlich eingeschlafen.

Am Mittwoch den 18. Okt. 2023 wurde sie im Schwesternfriedhof in Abenberg beerdigt, anschließend feierten wir das Requiem in der Stillakirche. Ihre Neffen und ihre Nichte, Mittschwestern und Mitarbeiterinnen konnten sich von ihr verabschieden.

Ruhe in Frieden!

Verfasst von Sr. Beate Nieberler